Unser nächstes Konzert
Sonntag, 18. November 2012, Kongresshaus Biel:
- Francis Poulenc: Gloria (FP 177)
- W.A. Mozart: Grosse Messe in c-Moll (KV 427)

Peter Brechbuehler, Bass Michel Brodard, Bass Martin Bruns, BassChristophe Einhoirn, TenorMichael Feyfar, Tenor jud_raphael Hans-Juerg Rickenbacher, Tenor Rolf Romeir, Tenor Hanspeter Scheidegger, Bass Manuel Walser, Bass Dominik Woerner, Bass

Michael Feyfar, Tenor

Michael Feyfar erhielt seine erste gesangliche Ausbildung in der Knabenkantorei Basel. Mit sechzehn Jahren Beginn des Musikstudiums in den Fächern Horn bei B. Schneider in Genf und Gesang (als Jungstudent) bei Prof. Frieder Lang an der HMT Bern/Biel. Nach zwei Jahren konzentrierte er sich ganz auf Gesang. Im Sommer 2003 Abschluss des Gesangsstudiums in Bern. Anschliessend Aufbaustudium in der Gesangsklasse von Prof. Donald Litaker in Karlsruhe, welches er im Sommer 2005 mit Auszeichnung abschloss.
Von 2006 bis 2009 vertiefte er seine Ausbildung in historischer Aufführungspraxis von Barock bis Romantik an der Schola Cantorum Basiliensis bei Prof. Gerd Türk. Weitere Ausbildung u.a. bei Prof. Jakob Stämpfli, Hans- Peter Blochwitz und Christophe Prégardien.
Seine solistische Tätigkeit hat ihn bereits an grosse Festivals in ganz Europa geführt, u.a. ans Lufthansa Festival of Baroque Music in London, die Residenzwochen München, les pèlerinages in Weimar und das Hugo- Wolf-Festival Stuttgart.
Besonders gefragt ist er als Evangelist in Bachs Passionen. Sein Repertoire reicht aber auch weiter vor und zurück. Einen wichtigen Platz in seiner Arbeit nimmt auch das Kunstlied aller Epochen ein. So hat er schon verschiedene Liedprogramme im Konzert gesungen, zuletzt Schuberts Winterreise und Leos Janaceks «Tagebuch eines Verschollenen», welches vom SWR aufgenommen wurde.
Weiter tritt er regelmässig in freien Opernproduktionen auf, etwa in der Uraufführung der Tinguely-Oper «la machine rêve» im Rahmen der muséiques Basel, in Brittens Kinderoper «Der kleine Schornsteinfeger» in der Stuttgarter Liederhalle, als Tamino in der «Zauberflöte », in Rousseaus Barockoper «le devin du village» (Erschienen bei CPO), oder zuletzt mit grossem Erfolg als Orphée in Glucks «Orphée et Euridice» im Rahmen der Barockopern auf Schloss Waldegg.
In der Spielzeit 09/10 war er als Pan in Francesco Cavallis «la Calisto» unter der Leitung von Andrea Marcon und der Regie von Jan Bosse am Theater Basel zu sehen.
Michael Feyfar ist Preisträger der Ernst- Göhner-Stiftung und des Migros-Genossenschaftsbundes.

 

In den Konzerten des Chor Ipsach: